MADEIRA
Madeira ist als Vulkaninsel ein Kraftort, der durch seinen vulkanischen Boden mit seinen vielen Mineralien auch sehr nährstoffreich und fruchtbar ist. Das ganzjährige subtropisch-ozeanische Klima ist mild und und hat eine hohe Luftfeuchtigkeit, was ebenfalls das Pflanzenwachstum begünstigt. Ein ausgeklügeltes System von Wasserkanälen, den Levadas, sichert eine ausreichende Wasserversorgung auch des trockeneren Südens der Insel. Die Landwirtschaft lebt vor allem vom Terassenfeldanbau. Durch diese Bedingungen kann auf der Insel fast alles angebaut werden, insbesondere Zuckerrohr, Bananen und Wein. Entstanden ist die Insel Madeira vor etwa 5 bis 7 Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch im Atlantik. Was wir sehen, bildet den oberen Teil eines riesigen Schildvulkans, der vom Meeresboden bis zur Oberfläche 4.000 m aufragt. Die Landschaft ist durch basaltische Lava, pyroklastisches Gestein, steile Klippen und tiefe Täler geprägt. Über 2/3 der Vulkanlandschaft befinden sich also unterhalb der Wasseroberfläche. Die portugiesische „Blumeninsel“ im Atlantik zeichnet sich durch ein ganzjährig mildes, subtropisches Klima (Insel des ewigen Frühlings) und eine dramatische, üppige Vulkanlandschaft aus. Bekannt ist sie vor allem als Wanderparadies für Levada-Wanderungen, den UNESCO-geschützten Laurisilva-Lorbeerwald und steile Küsten.