Natur & Spiritualität
Natur & Spiritualität                                                                                                                   

 

Mutter Erde

 

 

 

 

 

 

"Wenn wir den Mond von der Erde aus betrachten, denken wir vielleicht, dass der Mond so schön ist. 

Aber wenn wir auf dem Mond sind und auf die Erde zurückblicken, sehen wir die Pracht der Erde.

Wir leben seit so vielen Jahren auf diesem Planeten, und doch haben wir wirklich mit den Wundern des Lebens auf der Erde in Kontakt gestanden? 

Wir streiten mit einer Person, wir sind eifersüchtig auf eine andere, wir rennen  und jagen durch unser Leben, und wir werden blind für die Schönheiten um uns herum. 

Wir erkennen nicht, was für ein Wunder es ist, auf diesem schönen Planeten spazieren zu gehen".

Thich Nhat Hanh

 

 
 
Die Naturvölker haben die Erde gerne als Mutter  angesprochen und geehrt. Ihre Kinder sind all die Pflanzen, Tiere und Menschen, die sie hervorgebracht hat. Tatsächlich verdanken wir dem glücklichen Zusammenwirken von Sonne und Erde die Entstehung des Lebens auf diesem Planeten. Wir nennen sie gerne die ‚Schöpfung‘. Der Schöpfer war die hohe Kraft des Lichtes, die Schöpfung waren Wasser, Luft und Erde.

 

Wir müssten weit reisen im Universum, um so eine Konstellation noch einmal zu finden und so eine Entwicklung noch mal zu sehen. Daran können wir ermessen, wie selten und kostbar das Leben ist, das wir selbst haben. Es ist das größte Wunder, das wir kennen und allen Dankes und Lobpreises würdig. Aber es hat, wie alles Grosse, auch seinen Preis. Es ist anstrengend, es ist ein Kampf, es ist endlich. Es kostet Mühe und Arbeit, Verlangen und Schmerz, Sterben und Geborenwerden, um es zu erhalten. Das ist der Preis, den jedes fühlende Wesen für die Wunder des Lebens bezahlt und bezahlen muss.

 

 

 

 

BUCHTIPP: 

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© Jürgen Wagner