Jürgen Wagner
Jürgen Wagner

 

 

 

 

 

DIE LIEDEROASE

 

 

Lieder und Texte zum Ankommen

 

 

 

 

 

 

DIE WELT

 

 

Sie wurd' von keinem je erdacht
Und keiner hat sie je gemacht
Sie zieht - wie alles - ihre Kreise
Die Welt, sie ist auf grosser Reise!

 

Sie wird von niemand je beendet

Und wird von keinem je gewendet

Sie weiß nicht, doch sie mag sich regen

Die Welt, sie ist ein Platz zum Leben!

 

Die Rose blüht, der Käfer krabbelt

Der Vogel singt, das Kleinkind brabbelt

Die Rose welkt, der Mensch vergeht

Für Güte ist es nie zu spät!

 

 

 

 

                                                        

 

 

 

 

Die 'Liederoase' umfasst poetische, gesungene und gespielte Lieder - und einige Sachtexte zu den Rubriken und Themen. Sie sind den grundlegenden Dingen des Lebens gewidmet:

 

die 'Erdmutter' und was aus ihr hervorgegangen ist: das Mineralreich, das Pflanzen- und Tierreich bis hin zu uns Menschen,

 

das Wirken des Himmels, wie es sich in den Jahreszeiten, Festen und Traditionen spiegelt,

 

Länder und Zeiten  in einer Auswahl,

 

Menschliches  in einigen Facetten,

 

etwas von unseren germanischen und nordischen Wurzeln, 

 

vorwiegend eigene und auch einige traditionelle Lieder.

 

 

 

Austausch und Rückmeldungen sind immer willkommen. Auch Bestellungen von CD's und Büchern im Shop sind möglich. Nutzen Sie das Kontaktformular: für einen Eintrag ins Gästebuch - oder für ein Mitschreiben bei Kettengedichten, Rätselgedichten oder in der Haiku-Werkstatt!

 

 

Jürgen Wagner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohin die Menschheit wohl marschiert?

 

 

 

Wohin die Menschheit wohl marschiert?

Die Welt wird digitalisiert,

die Autos fahr'n bald von alleine

Man braucht kein Geld mehr, keine Scheine,

 

den Hausarzt bräucht‘ es nicht mehr geben

Computer steuern unser Leben,

umspannen bald die ganze Welt

Profit, Gewinn sind das, was zählt

 

Vergiftet werden Land und Meere

Verpestet uns're Atmosphäre

Insekten sterben, Vögel hungern 

Sind Menschen auch bald nur noch Nummern?

 

Die Arbeit übergeben wir Maschinen,

damit sie uns verlässlich dienen

Vernetzt wird alles - und verstrahlt

Mit der Gesundheit wird's bezahlt

 

Die Welt rückt immer mehr zusammen

Wer hat, der kann sich noch entspannen

Wer nicht hat, wird noch härter kämpfen.

Selbst Völker kommen an die Grenzen,

 

wenn Pole schmelzen, Meere steigen

Orkane toben, Götter schweigen,

die Menschen fliehen, Zuflucht suchen

und ihr Geschick vielleicht verfluchen

 

Sich selber will der Mensch ausbreiten,

die Technik stets dabei ausweiten

Er träumt von anderen Planeten

Doch sollt‘ er für den seinen beten

 

 

Wir sind ein Teil des großen Lebens,

ein kleines Stück des feinen Webens,

wo alles miteinander wird,

man sucht und findet, trifft und irrt

 

Den eig’nen Beitrag mag man leisten

und etwas mehr tun als die meisten,

vielleicht auf etwas mal verzichten,

sich zu erkennen, auszurichten,

 

in die Natur geh'n, sich erfreuen,

für sie auch keine Mühe scheuen,

das große Leben in ihr sehen,

das weite Gott- und Weltgeschehen

 

In ihm, in sich mag jeder ruh’n,

für and‘re Wesen gern was tun

Der kleinste Same kann ausschlagen,

kann etwas Neues in sich tragen,

 

kann wachsen und nach oben streben,

kann Früchte bringen, neues Leben

Die Vögel werden Nester bauen

und Menschen wieder neu vertrauen

 

 

 

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