Die Liederoase Natur & Spiritualität
                                                                                              Die Liederoase                                                       Natur & Spiritualität

 

 

Die Sterne

 

 

 

 

Die Sterne sind unser Ursprung und unsere umfassende Heimat. Wo wir auch hinsehen, wir finden sie in irgendeiner Weise wieder: im Mikrokosmos, in den Formen des Lebens als Kreis und Spirale, in den Polaritäten von Licht und Dunkel, Energie und Materie, Stille und Ton, Expansion und  Kontraktion, Bewegung und Ruhe.

 

Der Urimpuls des Universums, hinauszugehen und sich zu entfalten ist vielleicht kein anderer als der, den auch wir in uns finden. Es ist das Schöpferische und Kreative, aber auch das Gewaltsame und Zerstörerische. Können wir in irgendeiner Weise zur Ruhe und Besinnung gelangen, haben wir wohl die besten Voraussetzungen, ein gesundes Mass zu finden.

 

 

 

 

Zeigt sich die expansive Kraft des Alls nicht in jeder Blüte, die morgens aufgeht und sich abends wieder schließt, in jedem Keim, der durch die Erde bricht, in jeder Blume, die sich in Eiseskälte behauptet, in jedem Tier, das geboren wird, in jedem Menschen, der sein Leben entfalten möchte?

 

 

 

 

 

 

 

Sonnengruß

 

 

So lang entbehrt, so lang versteckt

Oh Sonn’, heut’ hast Du mich geweckt!

Ich reg’ mich wieder, habe Lust

und werd’ mir meiner selbst bewusst

 

Wir nähren uns von Deiner Kraft,

ergeben sind wir: Tag und Nacht,

dem Gang des Jahres durch die Zeiten,

Saat und Ernte, Festlichkeiten

 

Es dünkt uns alles ganz normal

Ist es nicht doch phänomenal?

Ohn' meinen Hunger wüsst' ich nicht,

wie sehr ich leb' von Deinem Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lied zur Nacht

 

 

 

Still erscheint der Mond am Himmel,
still wird alles heut zur Nacht
Hier und da noch ein Gewimmel,
doch auch das beruhigt sich sacht

Immer noch sind wir geborgen
in dem großen Kreis der Welt
Heute lass ich meine Sorgen,
bis der Schlummer mich befälllt

 

 

 

 

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© Jürgen Wagner