Jürgen Wagner
Jürgen Wagner

Die Sterne

 

 

 

 

 

 

Die Sterne sind unser Ursprung und unsere umfassende Heimat. Wo wir auch hinsehen, wir finden sie in irgendeiner Weise wieder: im Mikrokosmos, in den Formen des Lebens als Kreis und Spirale, in den Polaritäten von Licht und Dunkel, von Energie und Materie, von Stille und Ton, von Expansion und  Kontraktion, von Bewegung und Ruhe.

 

Der Urimpuls des Universums, hinauszugehen und sich zu entfalten ist vielleicht kein anderer als der, den auch wir in uns finden. Es ist das Schöpferische und Kreative, aber auch das Gewaltsame und Zerstörerische. Können wir in irgendeiner Weise zu Ruhe und Besinnung gelangen, haben wir wohl die besten Voraussetzungen, ein gesundes Mass zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere benachbarte Galaxie, der Andromedanebel - © passmil198216 - Fotolia

 

 

Sonnengruß

 

 

 

So lang entbehrt, so lang versteckt
Oh Sonn’, heut’ hast Du mich geweckt!
Ich reg’ mich wieder, habe Lust
und werd’ des Tages mir bewusst,

 

entzünde mich an Deiner Kraft
begrüße Dich nach dieser Nacht
Dein Licht erhellt die ganze Welt
Vertreibe, was mich lang gequält!

 

 

 

 

 

 

 

© aleksask - CanStockPhoto

 

Von Morgen neigt sich hin zum Abend

der Sonne Lauf und weiter Kreis

So die Welt wird still und schlafend,

steigt er wieder auf ganz leis

 

 

From dusk until dawn

slants the circle of light

It rises still at night

when we all have withdrawn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lied zur Nacht

 

 

 

 

 

 

Still erscheint der Mond am Himmel
Still wird alles heut zur Nacht
Hier und da noch ein Gewimmel
Doch auch das beruhigt sich sacht

Immer noch sind wir geborgen
in dem großen Kreis der Welt
Heute lass ich meine Sorgen
Bis der Schlummer mich befälllt

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Mond ist aufgegangen
LANDR-Der Mond ist aufgegangen.wav
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