Jürgen Wagner
Jürgen Wagner

 

 

 

 

In stürmischer Zeit

 

 

 

 

 

Stürmische Zeiten und bedrohliche Entwicklungen sind eine Herausforderung, Ruhe zu bewahren, Klarheit zu gewinnen. Vielleicht kann man irgendwo Verantwortung übernehmen und etwas tun. Vielleicht gilt es auch nur still zu warten, bis die Unwetter verziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stürmische See

 

 

 

 

 

Das schwindlige Boot

auf des Meeres Wogen

beneidet den Schlummer der Muschel

 

 

Wenn oben auch die Wellen sich türmen -

in der Tiefe ist Stille und Frieden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innerer Frieden

 

 


 

Fast jeder weiß, wo er gern wäre,

wie's anders könnte besser sein

Kaum einer zieht daraus die Lehre,

stimmt hier mit sich mal überein


 

Ein jeder schaut und möchte haben,

was ihm und seinem Vorteil dient

Kaum einer mag es einmal wagen,

zu tun, was allen nützt und ziemt


 

Ein jeder sieht die Welt im Argen

will's besser, schöner, wie ihr wisst

Kaum einer will sie nicht beharken

und lässt sie so, wie sie grad' ist


 

Wir alle finden viele Worte

für das, wie's besser sollte sein

Kaum einer geht an diese Orte

und kehrt dort aus und kehrt dort ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlaflied

 

 

 


Die Welt, sie geht jetzt schlafen
Nun schlaf, mein Kind, auch du
Das Schifflein liegt im Hafen
Und schaukelt sich zur Ruh

Die Sonne ist versunken
Der Mond steigt leis hinauf
Die Stern' am Himmel funkeln
Und haben ihren Lauf

Die Erde ist so stille
Der Himmel ach so weit
Es zirpt die kleine Grille
Ein Lied zur Traumeszeit

 

 

 

 

 

 

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© Jürgen Wagner