Jürgen Wagner
Jürgen Wagner

 

 

 

Geburts-Tage

 

 

 

 

 

Zeugung und Geburt gehören zu den größten Wundern und Geschenken, die wir kennen. Vielleicht sind sie auch deshalb so mächtig, weil sie diesen uranfänglichen Impuls noch in sich tragen, dass da etwas wird aus scheinbar Nichts.

 

 

Der Geburtstag hatte seit alters her astrologische Bedeutung. Man versuchte die Konstellation des Sternenhimmels zum Zeitpunkt der Geburt in Analogie zu lesen und zu deuten.

 

Gefeiert wurde im Altertum nur der Geburtstag des ägyptischen Königs, später des römischen Kaisers. Das römische wie das griechische Volk kannten aber Gemeinschaftsfeiern, zu denen man einlud und den Schutzgeistern der am selben Tag Geborenen Gaben und Geschenke darbrachte. Noch bis ins 19. Jh. blieb in Europa die Geburtstagsfeier ein Privileg der Reichen und Adligen - nur sie wussten in der Regel den genauen Tag ihrer Geburt. Als Napoleon 18oo bestimmte, die Geburtsdaten aller Bürger festzuhalten, gewann dieser Tag mehr und mehr an Bedeutung, so dass man ihn zu feiern begann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist Dein Geburtstag!

 

 

 

 

 

Heut' jährt sich der Tag,

als Du kamst auf die Welt

Ein Gottesgeschenk,

das uns allen gefällt

 

Noch nie hat es Dich

so auf Erden gegeben

Ein Grund zum Dank

für dies einmalige Leben!

 

Wir wünschen von Herzen

Dir Segen und Glück

Gesundheit und Kraft

und vom Glauben ein Stück!

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleichgewicht

 

 

 

 

 

Ich wünsche Dir zwei Schalen,
gefüllt, doch nicht zu schwer
nicht überfließend, nicht zu leer,
sonst muss man es bezahlen

 

 

Ich wünsche Dir zwei Schalen,
die eine trägt das irdisch Gut
Die and're Liebe, Hoffnung, Mut -
so kann das Leben strahlen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 10. Geburtstag

 

 

 

Die Nachricht wurd‘ heut überbracht:

Ein Jahrzehnt ist nun vollbracht

Wir sagen ‚Glückwunsch!‘ liebes Kind

Du bist schon groß und recht geschwind

 

Zehn Finger sind es, die Du zählst

Zehn Zehen sind‘s, womit Du gehst

Zehn Sätze sind uns all’n gegeben

Damit kann man auch richtig leben!

 

Du weißt schon recht gut, was Du willst

Und gut, wenn manchmal einer hilft

Du kannst ein wenig stolz schon sein

Bleib unter Freunden, nicht allein

 

Dann wird Dir vieles noch gelingen

Manchmal, da muss man sich auch zwingen

Mir sagte heute früh der Wind:

Ein neuer Lebenskreis beginnt

 

Du hast schon alles, was Du brauchst

Und gut, wenn Du nach vorne schaust

Und geht es manchmal drunter, drüber

Wir haben Dich nur umso lieber!


 

 

 

 

 

 

Der 12. Geburtstag

 

 

Die ZWÖLF ist eine gute Zahl

Harmonisch ist sie allemal

Wir gratulieren Dir dazu

Ein gutes Jahr winkt Dir heut zu


Zwölf Monate  hat es fürwahr

Vier Jahreszeiten, wunderbar

Zwölf  Stunden jeder Tag Dir bringt

Und zwölf die Nacht im Traume singt


Was in Dir steckt, was Dir gegeben

Das ruft Dich, will hinein ins Leben!

Das Dutzend bringt Dir sicher Glück

Das sieht man schon, blickt man zurück:


Zwölf Jünger hat der Herr berufen

und ‚Israel‘  zwölf Söhne schufen

Zwölf Tierkreiszeichen sind bekannt

überall in Stadt und Land


Nun kann ein neues Jahr beginnen

Es wird Dir sicher sehr viel bringen

Du wirst noch sehr viel mehr versteh’n

Lass uns zusammen weitergeh’n!



 

 

13th Birthday

 

 

 

 

 

 

There are thirteen reasons why
to live your life and fly
to step into teenager's world
which is quite new and sometimes swirled

It's not a year for you to fear
but excitement, love and tear
You don't believe in superstition
go on with confidence, ambition

You have your singularity
Your openeness and verity
Ther're thirteen fairys, thirteen rooms
Life is mysterious -  f or  y o u  it blooms
 
 
 

 

 

Zum 14. Geburtstag

 

 

 

 

14 Lenze stehen vor der Tür
Gratulieren tun wir heute Dir
Zweimal sieben bist Du nun
Wächst heraus aus Kinderschuh’n

 

Langsam wirst Du jetzt erwachsen
Hier und da noch ein paar Faxen
Doch was Neues will nun werden
Mag sich lieber noch verbergen

 

Himmelhoch sind wir beglückt
selten, doch dann fast entrückt
Todestief wir auch mal fallen
Auf die Erde schmerzlich prallen

 

Erd‘ und Himmel sind der Weg
Geben uns den besten Steg
Freunde geben uns den Halt
Hoffnung, Glaube helfen bald

 

Ist uns manchmal schwer zumut
Wird es morgen wieder gut
Vierzehn Engel werden wachen
Und dann wirst Du wieder lachen

 

 

 

 

 

 

 

Glückwunsch!
LANDR-Glückwunsch!.mp3
MP3-Audiodatei [4.9 MB]

 

 

 

 

Zum 18. Geburtstag

 

 

 

 

 

Nun ist es endlich heut so weit

Es wird auch langsam einmal Zeit

für dieses schöne, große Fest,

das Dich erwachsen werden lässt

 

Die Achtzehn öffnet Dir ein Tor

und lang Ersehntes tritt hervor

Die Kindheit lässt Du heut‘ zurück

Es wartet nun ein and‘res Glück

 

Du setzt Dich selbst jetzt an das Steuer

Fährst vorsichtig, sonst wird es teuer

Trittst Deine Lebensreise an

Und wenn nicht jetzt, sagst Du, wann dann!

 

Die Welt ein Haus mit so viel Türen

Man kann so viel erleben, spüren

Doch klopfen wir zuerst mal an,

respektvoll, höflich, siehe dann,

 

geht uns so manche schon mal auf

So ist des Lebens feiner Lauf

Genieß die volle Jahreszahl!

Und mehr denn je hast Du die Wahl

 

Probier‘ was aus und wähle klug

Bleib aufrecht, mutig, wachsam, gut

Bleib herzlich, fröhlich – und bewahrt!

Wir sagen Glückwunsch, gute Fahrt!

 

 





Der 20. Geburtstag




Und plötzlich steht da eine Zwei
Das Teeniealter ist vorbei
Nun bist Du 20 Jahre jung
Hast Lebensfreude und viel Schwung 


Die Zwei wird heute Deine Zahl
Sie stellt uns manchmal vor die Wahl
Geh ich nach rechts - oder nach links?
Das ist wohl nichts! – Oder: das bringt's!?


Sie lieben sich, sie streiten sich,
sie meiden sich, sind inniglich
Ob zwei Geschwister, Mann und Frau
Ein jeder weiß es ganz genau,


was links, was rechts, was falsch und richtig
und manche nehmen sich nur einfach wichtig
Das Oben, Unten, vorn und hinten -
Die Orientierung muss man finden


Der Tag, die Nacht und Ebbe, Flut
sind niemals böse, immer gut
Doch Plus und Minus, Berg und Tal
sind mal Genuss, mal eine Qual


Da lass Dich keineswegs verwirren
und sollten die Gedanken schwirren:
So ist das Leben, seine Macht,
die sich entfaltet, Neues schafft

Nun hebt das Glas und feiert mit
Ich hoff‘, ihr habt auch Appetit
Wir stoßen auf den Zwanz’ger an
Ein jeder mit dem Nebenmann







Der 30. Geburtstag







Dir unser’n Glückwunsch, altes Haus!

Mit dreißig ist’s ja fast schon aus

Trag’s mit Humor, was nicht zu ändern

Mit Freunden wirst Du niemals kentern


Bislang, da war es kein Problem,

das Älterwerden war genehm

Schlagartig wird Dir nun bewusst:

du darfst nicht nur, oh nein, Du musst!


Mit dieser Drei kommt viel Dynamik

'Nur weitergeh’n!' ist die Thematik

Das zwischen zwei Extremen steh’n

wird mit der Zeit unangenehm


Drei Rätsel gilt es denn zu lösen,

drei Gaben wehren allem Bösen

Drei Wünsche hast Du heute frei,

drei Prüfungen, dann ist’s vorbei


Des Lebens stetes Hin und Her,

von groß und klein, von leicht und schwer

verlangt die Mitte, die Verbindung,

doch auch Entscheidung und Erfindung


Das Kind, das kommt von Mutter-Vater

Nun geht es los, das Welttheater

Wir feiern Dein Geburtstagsfest,

das eine neue Kraft entlässt


Die Drei steht für die Welt des Geistes,

für alles, wo Du Dich befreitest

Für was Du liebst und neu kreierst,

was Du nun wagst und mal probierst


Die Märchen sagen es bestimmt:

der dritte Sohn, das dritte Kind,

da wird’s gelingen, wird es groß

Du wirst es seh’n: es wird famos!







Triumphmarsch von M-A. Charpentier
LANDR-Charpentier Triumpfhmarsch.mp3
MP3-Audiodatei [2.9 MB]

 

 

 

 

 

Zum 40. Geburtstag

 

 

 

Die Vier, sie ist die Zahl der Erde,
sie wird ab heute Dein Gefährte
Vier Elemente, Jahreszeiten,
vier Himmelsrichtungen uns leiten

 

Quadrat und Würfel, rechter Winkel
Die Klarheit ohne Schnörkel, Dünkel
Struktur ist nunmehr angesagt
So hast Du Halt, bleibst unverzagt

 

In Frühling, Sommer, Herbst und Winter,
da steht ein Rhythmus klar dahinter
Die Erde, Wasser, Luft und Feuer
sind Elemente ungeheuer

 

Auch das Kreuz, das hat die Vier
Auf unser Los verweist es hier
Uns hinzugeben mit den Jahren
das ‚Stirb und Werde‘ zu erfahren

 

Vier Evangelien, Temp‘ramente
Vier Lebensalter und die Wende
Vier Phasen hat der liebe Mond
In einem Haus ein jeder wohnt

 

Durch die Wüste vierzig Jahre
Dass uns der Gott davor bewahre!
Die vierzig Tage war die Flut
Und dann war alles wieder gut

 

Die vierzig Nächte, vierzig Tage
sind manchmal eine große Plage
Die Zahl der Prüfung ist sie auch
- doch in uns ist der Gotteshauch

 

Die Drei, sie war die Zahl des Geistes
Mit dieser Kraft man nun was leistet,
sich mit dem Irdischen verbindet
die Segensspur sich nunmehr findet

 

 

 

 

 

Anm.: Während die Drei die Dynamik und den Geist repräsentierte, ist die Vier das Sinnbild für das Ruhende und die Erde. Sie gliedert die räumliche Ordnung in den 4 Himmelsrichtungen, die zeitliche in den 4 Jahreszeiten, 4 Mondphasen und 4 Lebensaltern. Quadrat, Rechteck und Würfel vermitteln Ordnung und Symmetrie, der rechte Winkel bestimmt unsere Häuser. Das Kreuz vereint die Gegensätze von horizontal und vertikal, von Himmel und Erde.

 

 

 

Der 50. Geburtstag

 

 

 

Zum Fünfzigsten, da sagen wir

Gratulation! – und wünschen Dir

die Höhe deiner inn’ren Kraft,

die frei und aus der Ruhe schafft

 

Die Fünf, sie ist die Zahl des Menschen,

all seines Könnens, seiner Grenzen

Fünf Finger greifen mit der Hand

Fünf Zehen helfen Dir beim Stand

 

Die Quintessenz kann man erlangen,

sich in der Mitte stets neu fangen

Fünf Sinne gehen in die Welt

und Wunder gibt es ungezählt!

 

Der Fünfstern ist ein altes Zeichen

Ja, dieser Macht muss alles weichen

Man kann sich etwas leisten, trau‘n

und auf die inn’re Hoheit bau‘n

 

Die Frucht gewinnt die volle Reife,

dass man genieße und begreife,

des Lebens große schwere Güte

und jedes Tages neue Blüte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 60. Geburtstag

 

 

 

Die ‚Sechse kommen durch die Welt‘
da ist was, was zusammenhält
‚Sechs Schwäne‘ warten auf die Zeit,
da Schwesterliebe sie befreit

 

Die Sechs ist die stabilste Form
Kristalle geh’n in diese Norm
Auch Bienen haben für den Staat
die Waben der Struktur parat

 

Sechs Strahlen hat der Davidstern,
zwei Kräfte, die durchdringen gern
einander liebend und verbindlich
Da ist es reif und nicht mehr kindlich

 
Wir kommen nun in hohe Sphären,
wo wir was Neues nun begehren
Das Leben stellt mit uns was an
Behutsam nehmen wir die Bahn,
 
beachten nun mit dieser Zahl
Gemeinschaft und die hohe Wahl,
die Liebe, Mystik und Begegnung,
den Dank, die Innigkeit und Segnung

 

 

 

 

Anm.: Die Sechs als die Zahl der Vereinigung, des Bundes, der Gemeinschaft findet sich in den Märchen seltener, dafür aber umso mehr in Symbolen im Judentum, Christentum und Islam sowie im Hinduismus.

‚Sechse kommen durch die ganze Welt‘ und ‚Die sechs Schwäne‘ sind zwei Volksmärchen der Brüder Grimm
Das Hexagramm, der sechseckige Stern, der das jüdische Nationalsymbol ist, kann als zwei sich durchdringende Dreiecke gesehen werden: das obere (männliche, himmlische) vereint sich mit dem unteren (weiblichen, Irdischen).  Das kongruiert erstaunlich mit dem Lateinischen, wo Sexus das Geschlecht bedeutet und sex die Sechs.
Die Offenbarung verwendet das Bild von der Hochzeit des Lammes und der Braut als der Einheit von Christus und der Kirche, die in der Tradition des alten Bundes zwischen Israel und Jahwe steht.

 

 

 

 

 

Menuett G-Dur J.S. Bach
LANDR-JS Bach.mp3
MP3-Audiodatei [2.8 MB]

Zum 70. Geburtstag

 

 

 

Siebzig Jahre bist Du alt,
und in würdiger Gestalt
Hast alles nunmehr beieinander,
vergessen ist das Durcheinander

 

Die Woche geht mit sieben Tagen
Bei Regen seh’n wir sieben Farben
Die Sieben ist die Heil’ge Zahl
Da ist's komplett und schon genial

 

Oktaven haben sieben Töne
Die Himmelsblume sieben Söhne
Man kennt ein Buch mit sieben Siegeln
die Kommendes uns noch verriegeln

 

Die sieben Wunder kennt die Welt
Im siebten Himmel man sich wähnt
Am siebten Tag, da wird geruht
‚Glorreiche Sieben‘ haben Mut

 

Sieben Raben, sieben Zwerge
sieben Täler, sieben Berge
Die Märchen sagen es sehr klar
Da ist’s geschafft, das sei wohl wahr!

 

Mit der Sieben ist’s vollbracht
Die ganze Welt ist gut gemacht
Und Du auch, wie ich heut' seh -
Nimm Deine sieben Sachen - geh!

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 80. Geburtstag

 

 

 

 

Die achtzig Jahre hier auf Erden,

die möcht‘ so mancher gerne werden

Du hast heut dieses Ziel erreicht,

das uns zum Segen noch gereicht

 

Mit diesem Tag bist Du bei ‚acht‘,

bist bei der Ordnung, höh’rer Macht

Zwei Kreise miteinander schwingen

Ein Ausgleich mög‘ uns da gelingen

 

Es erscheint mit dieser Zahl

Unendliches, doch nicht als Qual

Ja, achtsam mag das Motto sein

und achtbar leben, nicht nur rein

 

Acht Seligpreisungen sind da

Acht Regeln Buddhas, die sehr klar

Achtfachen Pfad der Yoga kennt

um wach zu leben im Moment

 

Zum Kinde kehren wir zurück,

zur Einfachheit, zum schlichten Glück

Ein erster Kreis mag sich nun schließen

Im Hier und Jetzt kann man genießen

 

Auf vieles mag man sich besinnen,

dem Leide auch nicht ganz entrinnen

Doch Hohes ist heut angesagt:

zu leben froh und unverzagt

 

Zu achten, was da kreucht und fleucht

Zu tragen das, was niemals leicht

Zu lieben, was uns mag begegnen

Zu lassen Sonnenschein und Regen

 

Der zweite Kreis ist schon gegeben

Sind wir in Fried‘, wird er aufleben

Mit uns, da schwingt die ganze Welt

in großer Stille, die uns hält

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 90. Geburtstag

 

 

 

 

 

Es ist uns eine große Ehre

und manchmal eine kleine Lehre

mit Dir zu feiern diesen Tag,

den langen Weg mit mancher Plag,

 

den Du bis heute hast gemeistert

Wir sind sehr dankbar – und begeistert,

dass wir ihn miteinander feiern!

Und wir woll’n da nicht rumeiern:

 

Die Neun, sie ist die höchste Zahl!

Sie ist das Höchste, was einmal

ein Mensch erreicht, was ihm geschenkt

Was immer unser Leben lenkt:

 

viel mehr wird keiner mehr erstreben

Drei mal drei ist stärkstes Leben

Du hast schon Deinen Weg gemacht

Respekt ist hier schon angebracht

 

Neun Musen kennt die alte Welt,

neun Künste, die sie uns darstellt

Neun Engelchöre in der Höh‘

Neun Tugenden ich irdisch seh‘

 

Neun Monde ruht das Kind im Bauch

Dann kommt der große Lebenshauch

Man muss hinaus, man wird gebor’n

Ein neues Leben wird erkor’n

 

Die Neun, die stößt an eine Grenze

So viel erlebt und so viel Lenze

Wir sind getrost und auch erfüllt

Des Himmels Segen uns einhüllt

 

 

 

 

 

 

Summt der Regen am Abend ins Tal
LANDR-Summt der Regen am Abend ins Land.[...]
MP3-Audiodatei [4.6 MB]

 

 

Zum 100. Geburtstag

 

 

 

Nachdem das -zig dich so geplagt
Mit Dreißig wurd‘ man schon verzagt
Ne andre Liga kommt mit Vierzig
Das Mittelalter gar mit Fünfzig

 

Ab Sechzig kommt bereits das Alter
Mit Siebzig fliegt man nicht als Falter
Mit Achtzig fühlst Du sonnenklar:
Gehörst ab jetzt zum Inventar

 

Bis Neunzig hast du es ertragen
Ganz ohne Murren, ohne Klagen
Mit Hundert endlich bist Du’s los
Das Zig ist weg – das ist famos!

 

Die 100 ist ein großes Jahr
Uns allen scheint es wunderbar
Fast nicht zu glauben, nicht zu fassen,
Wir gratulieren, hoch die Tassen!

 

Hundertfältig ist der Segen
den Du erlangt hast auf den Wegen
Du hast getragen eine Last
Du bist gereift und auch gefasst

 

Der Fluss, der fließt und schlängelt sich,
mündet ins Meer ganz sicherlich
Man ist bereit, man hat erfüllt
und ist in Segen eingehüllt

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Jürgen Wagner